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Die Zelle |
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Einleitung
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Die Zelle ist die kleinste, eigenständig lebensfähige Einheit in einem Lebewesen und verfügt über eigene Energie und einen autonomen Stoffwechsel. Es gibt in der Natur zwei Typen von Zellen, die Protozyten (Bakterien und Cyanobakterien) und die Euzyten (alle übrigen Organismen). Uns interessieren vor allem die tierischen Zellen, deshalb beschränken wir uns auf den Zelltyp der Euzyten. Die tierische Zelle unterscheidet sich von der pflanzlichen insofern, dass sie im Gegensatz zur pflanzlichen Zellen eine weiche, viel dünnere Zellwand besitzt, die sogenannte Zellmembrane. Weiter hat die tierische Zelle keine Chloroplasten (sind Organellen der Pflanzenzelle, die für die Photosynthese zuständig sind) und keine Vakuole (ist ein grosser, flüssigkeitsgefüllter Hohlraum, der den grössten Teil (80%) des Volumens der Pflanzenzelle einnimmt). |
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Alle Organe und Gewebe eines Organismus bestehen aus unzählig vielen Zellen. Sie sind die kleinsten Bau- und Funktionseinheiten innerhalb eines Körpers. Im Mikrokosmos der Zelle hat es Organellen, welche die bestimmte Aufgaben übernehmen, das Wunder des Lebens zu ermöglichen. Die Hauptaufgaben der Zellen sind im wachsenden Organismus, die ständige Bildung von Wachstumszellen. Dieser Organismus wird durch die dauernde Zellteilung regeneriert und in der Geschlechtsreife dienen die Geschlechtszellen der Fortpflanzung. Ohne die Zelle kein Leben, so ist es für den Züchter unerlässlich, ihre Funktionsweise zu kennen, um die biologischen Abläufe in der Zucht zu verstehen. |
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| Die Zelle |
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Alle bekannten Zellen in einem Körper sind ähnlich aufgebaut und haben folgende Komponenten gemeinsam:
- Sie tragen den genetische Informationsspeicher DNA in sich, welcher als Bauplan für die anderen Komponenten der Zelle dient.
- Sie tragen Proteine in sich, welche die Struktur der Zelle wesentlich bestimmen und als Enzyme ihren Stoffwechsel ermöglichen.
- Sie haben Membranen, die eine Zelle von ihrer Umgebung abtrennen, als selektiver Filter für den Kontakt mit der Aussenwelt dienen und komplexere Zellen im Innern abgetrennen
Die Zellen aller Organismen haben auch gemeinsame, grundlegende Fähigkeiten und Eigenschaften, welche zur Grundlage des Lebens gehören:
- Die identische Reproduktion (Fortpflanzung) des Organismus durch Zellteilung.
- Die Eigenschaft der Mutation und der Vererbung.
- Die Möglichkeit des Stoffwechsels, das heisst die Aufnahme von Rohmaterialien, deren Umwandlung in neue Komponenten bzw. nutzbare Energie sowie die Entsorgung von nicht verwertbaren oder für den Organismus gefährlichen Produkte (Abfall).
- Viele Zellen sind beweglich.
- Die Fähigkeit zur Proteinbiosynthese durch Transkription der DNA auf RNA und deren Translation zu Proteinen.
- Alle Zellen reagieren auf die Umwelt bzw. Gegebenheiten innerhalb des Organismus. Sie sind also reiz- bzw. erregbar.
- Ihre Alterung und schlussendlich den Tod von verbrauchten Zellen
Die Organe einer Zelle werden Organellen genannt und diese stellen wir anhand folgender Grafik und ihrer Legende vor. |
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Mitochondrien |
Sie sind das "Kraftwerk" der Zelle. Sie wandeln Nährstoffe in Energie um. Die bohnenförmige Organelle ist von einer doppelten Membrane umschlossen. Die äussere Membranhaut bildet die Abgrenzung der Mitochondrien. Die innere Membranhaut ist zum Innenraum hin mehrfach gefaltet und bildet so eine kammerartige Struktur, in welcher die Kammern untereinander verbunden sind. Im innern sind Proteine gelagert, welche für die Synthese der Adenosin-Tri-Phosphat (ATP) verantwortlich sind. Diese Elementarpartikel sind die wichtigsten Energiemoleküle im Zellstoffwechsel. Sie sind Energielieferanten und Energiespeicher der Zelle. Ihre Anzahl pro Zelle liegt bei ca. 800. Abgenützte Mitochondrien werden innerhalb der Zelle abgebaut. Sie haben eine Lebenszeit von wenigen Tagen bis zu einigen Wochen. Erneuert werden sie durch eine eigenständige Teilung innerhalb der Zelle.
Die Mitochondrien sind ausserhalb des Zellkerns, die einzige Organelle welche DNA in sich trägt. Auf der mitochondrialen DNA (mtDNA) befinden sich 37 Gene. Ihre Vererbung erfolgt nur über die Eizellen und somit ausschliesslich über die mütterliche Linie. Aus diesem Grund findet keine Mutation mit der väterlichen DNA statt. Dadurch bleibt die mtDNA unverändert. Dies erlaubt die Rückverfolgung bis zu den Ur-Ahnen und somit zum Beginn einer Art. Dies ermöglichte den Wissenschaftlern die Ursprünge des Hundes zu definieren. So ist es heute bewiesen, dass sich der Hund aus dem Grauwolf entwickelt hat. (^Grafik) (Video You Tube) |
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Zellkernmembran |
Zwei Zellkernmembranen umschliessen den Zellkern. Ihr Aufbau ist im Wesentlichen identisch mit der Zellmembrane. Durch die Kernporen (kleinen Löcher) ist sie in beiden Richtungen durchlässig und ermöglicht so den Informationsaustausch zwischen Kern und Zytoplasma. (^Grafik)
Während der Zellteilung wir auch der Zellkern geteilt. In dieser Phase wird diese Kernhülle aufgelöst, um eine bessere Verteilung der Chromosomen zu gewährleisten. Nach dieser vollständigen Teilung wird die Kernhülle um die beiden Zellen wieder neu aufgebaut. (^Grafik)
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Zellkernkörperchen (=Nukleolus) |
Es sind kleine rundliche Gebilde. Sie enthalten eine grosse Menge einer eiweisshaltigen Säure, die für den Aufbau der Chromosomen (RNA-Synthese) und den Aufbau der Ribosomen sehr wichtig ist. (^Grafik)
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Zellkern (=Nukleus) |
Der Zellkern enthält eine Flüssigkeit (die Kernmatrix), ein oder meherere Zellkernkörperchen (Nukleolus) und je nach Art eine bestimmte Menge Chromosomenfäden (z. B. Mensch 46, Hund 78). Der Zellkern ist die Steuerungszentrale der Zelle und steuert alle Vorgänge das Stoffwechsels innerhalb der Zelle. Alle biologischen Vorgänge, wie Reaktionen auf äussere Reize, die Zellteilung und Reparaturmechanismen gehen vom Zellkern aus. Er trägt alle Informationen welche zum Leben der Zelle benötigt werden. Das gesamte genetische Programm befindet sich in den Chromosomen, welche der Zellkern beherbergt. (^Grafik) |
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Ribosomen |
Die Ribosomen findet man teilweise im Zytoplasma verstreut (freie Ribosomen) und erzeugen dort vor allem Proteine welche ihre Aufgabe auch im Zellplasma wahrnehmen. Die meisten Ribosomen sind jedoch direkt an der Aussenseite der Membrane des Endoplasmatisches Retikulum (ER) gebunden (Membrangebundene Ribosomen). Sie sind die Proteinfabriken (Eiweiss) einer Zelle und erzeugen die für den Chromosomenaufbau benötigten Eiweissprodukte (=RNS). Diese RNS wird von den Ribosomen auf Anweisung des Zellkerns, welcher die Boten RNA sendet, streng nach der Vorlage des genetischen Codes, durch eine Proteinsynthese zusammengestellt. (^Grafik) |
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Endoplasmatisches Retikulum (ER) |
Ist ein Röhrensystem, das als Kanalnetz für den Stofftransport zwischen dem Zellkern und dem Zytoplasma dient. Man unterscheidet das raue ER mit Ribosomen (5) welche aussen an der Membrane haften und das glatte ER ohne Ribosomen. Das raue ER modifiziert Proteine und überträgt Stoffe an den Golgi-Apparat und den Zellkern. Das glatte ER ist vor allem für den Transport grösseren Moleküle verantwortlich. ( ^Grafik) |
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Golgi-Apparat |
Er ist die Vorratskammer der Zelle, in der chemische Stoffe und Eiweissprodukte gespeichert werden. Als Synthesefabrik verarbeitet er Kohlenhydrate, sortiert, verpackt und verteilt Produkte welche ihm vom ER geliefert werden. Er ist meist zwischen ER und der Zelloberfläche angeordnet, so dass er die Verteil- und Transportfunktion von Proteinen und Sekretprodukten optimal wahrnehmen kann. ( ^Grafik) |
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Zellmembran |
Eine dünne, zweischichtige Membran, umgibt die Zelle. Sie ist die Abgrenzung (Aussenhaut) der Zelle und schützt sie. Sie kontrolliert, transportiert und reguliert über kleine Löcher den Stoffaustausch (Ionen und Molekülen) zwischen dem Zellkern und dem Zytoplasma. Dadurch kann die Zelle Nährstoffe aufnehmen und Abfallstoffe abgeben. Sie besitzt auch Rezeptoren welche Signale nach aussen und ins Innere der Zelle übermitteln. So gewährleistet sie eine geregelte Zellkommunikation im gesamten Organismus. ( ^Grafik) |
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Zentrosomen (=Centromer) |
Das sind zylindrisch angeordnete Körperchen, die bei der Zellteilung eine wichtige Rolle spielen; sie bewegen die beiden Zellpole voneinander weg. |
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Chromosomen |
Auf den Chromosomen befindet sich das gesamten Informationen des Erbmaterials (Gene) eines Lebewesens. Sie werden im Kapitel Erbmaterial behandelt. |
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Zytoplasma |
Ist die Wasserhaltige, geleeartige, Substanz aus Cytosol, in der alle Zellorganellen, ausser jenen im Zellkern, eingelagert sind. Sie ist sehr Proteinhaltig und dient zusammen mit dem Zytoskelett als Transportmedium innerhalb der Zelle. |
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Zytoskelett |
Das Zytoskelett besteht aus Proteinen, welche durch ihre Fadenförmige Struktur ein flexibles Geflecht bilden. Dieses Geflecht gibt der Zelle ihre mechanische Stabilität und dienen der Formgebung und Bewegung der Zelle. Im weitern hat es, zusammen mit dem Zytoplasma, eine wichtige Transportfunktion innerhalb der Zelle. |
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Lysosomen |
Lysosomen sind, von einer Membran umschlossene Bläschen und sind die Abfallbeseitiger innerhalb der Zelle. Sie enthalten verschieden Enzime welche es ihnen erlauben, Fremdstoffe, Bakterien und beschädigte Zellorganellen zu verdauen. Sie werden Golgi-Apparat gebildet. |
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Chloroplasten |
Auf Grund der Vollständigkeit müssen wir noch die Chloroplasten erwähnen, sie kommen nur in pflanzlichen Zellen vor. Es sind Organellen welche für die Photosynthese in Pflanzen verantwortlich sind. Sie enthalten den grünen Farbstoff Chlorophyll, welcher Licht absorbiert und dieses Licht in Energie umwandeln kann. So kann die Pflanze Zucker rsp. Stärke aus CO 2 und Wasser aufbauen. |
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| Video You Tube: Die Zelle - Baustein des Lebens Teil 1 - Teil 2 |
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| Eine kleine hypotetische Reise in die Zelle |
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Als Zusammenfassung unternehmen wir eine hypotetische, kleine Reise in den Kern einer Körperzelle. Sie hat natürlich keinen Anspruch auf wissenschaftliche Genauigkeit, aber soll uns einen kleinen Einblick in den Mikrokosmos der Zelle geben.
Wir steuern die rundliche, bewegliche Zelle an und müssen als zuerst einen Eingang durch die Zellmembrane finden. Der Eingang ist eine Art Schleuse, welche durch die zweiwandige Zellmembrane führt. Dort werden wir auch von einem Grenzwächter kontrolliert, der uns nur durchlässt wenn er die Gewissheit hat dass wir im Innern kein Chaos verursachen.
Nach einer kurzen Warnung des Pförtners, vor den Abfallentsorger, den Lysosomen, welche alles entsorgen, was für die Zelle nicht von Nutzen ist, treten wir in den Mikrokosmos der Zelle ein. Wir schwimmen durch eine geleeartige Flüssigkeit aus Cytosol. Dieses Zytoplasma ist durchsetzt von kleinen Fäden welche das Zytoskelett bilden und so zusammen mit dem Zytoplasma der Zelle ihre mechanische Stabilität gibt. Schwimmend schlängeln wir uns durch dieses Gewirr von Fäden und treffen auf eine leicht leuchtende Bohne welche eine Art elektrische Energie abgibt. Es ist eine der vielen Batterien der Zelle, eine Mitochondrie. Als nächstes begegnen wir eine der freien Ribosomen , welche die Eiweisse für die Erneuerung des Zytoplasma und Zytoskelett herstellen. Nun taucht vor uns ein grösseres Gebilde auf, wir treten ein und befinden uns in einem riesigen Labyrinth von Röhren und Kammern. Wir müssen aufpassen, es herrscht hier reger Verkehr, grosse Sauerstoffmoleküle sausen an uns vorbei. Wir sind im glatten Endoplasmatisches Retikulum. Wir dringen weiter vor, die Zellwände werden rauer, die vorher glatten Wände haben überall runde Wölbungen, aus welchen Proteine (RNA) in der Form einer halbe Leiter in die Transportwege geleitet werden. Es sind RNA, halbe DNA-Strängen, also Eiweissprodukte welche der Zellkern braucht um die DNA-Stränge zusammenzustellen. Wir befinden uns im rauen Endoplasmatisches Retikulum (ER) an dessen Aussenhaut alte bekannte, die Ribosomen, fest verbunden sind und diese halbe Leitern (RNA) herstellen und ins ER zum Weitertransport abgeben. Wir hängen uns an so eine halbe Leiter, oder wie man ihnen auch sagt, an ein solches Protein und landen nach einer kurzen Schussfahrt durch Kammern und Kanäle im Golgi-Apparat. Er ist das Postzentrum der Zelle, hier werden die Proteine kontrolliert, verpackt, adressiert und ans richtige Ort weiter geleitet. Wir hängen uns an ein Paket, das an den Zellkern adressiert ist und erreichen so die Hochsicherheitszone der Zelle, den Zellkern. Wieder werden wir aufs genauste kontrolliert und müssen durch eine Schleuse mit zwei Türen, den Durchgang durch die Zellkernmembrane. Der Eintritt in das Innerste der Zelle in der Höhepunkt unserer Reise. Wir befinden uns in einem Raum, in welchem nur mit absoluter Genauigkeit gearbeitet wird. Die Zellkernkörperchen oder in der Fachsprache Nukleolus , bauen und unterhalten hier die Chromosomenstränge . Sie stehen unter der Kontrolle der Schaltzentrale, welche keine Fehler toleriert. Wir können die gewundenen Strickleitern, die DNA-Stränge, betrachten. Sie tragen alle Informationen des Lebens in sich.
Durch einen schrillen Alarm, werden wir aus unserer Faszination zurück in die Realität geworfen. Eine Zellteilung wir vorbereitet, nun aber schnell raus, wir huschen an den bedrohlich vibrierenden Zylindern, den Zentrosomen , vorbei und umgehen alle Lysosomen, welche uns als unnützer Abfall entsorgen könnten. Nur schnell raus aus der Zelle, bevor wir in den Strudel der Zellteilung kommen und in zwei Teile gerissen werden. Dieser Zellteilung ist das Thema des nächsten Abschnitt. |
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| Die Zellteilung - Grundlage des Lebens |
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Die Grundlage jedes Lebens ist die Zelle. Um dieses leben zu entwickeln und zu erhalten ist die Zellteilung essentiell. Zellen können nur durch die Teilung bereits vorhandener Zellen entstehen. Teilung heiss dass die Zelle sich selbst reproduzieren, rsp. kopieren kann. Zentral ist die Fähigkeit den Zellkern zu reproduzieren, da alle Zellen einen Zellkern besitzen, muss jede sich teilende Mutterzelle für ihre Tochterzellen Zellkerne bereitstellen. Es geht daher jeder Zellteilung eine Kernteilung voraus.
Man unterscheidet zwei Arten von Kernteilungen:
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Bei der MITOSE, wird das Leben erhaltet. Durch das übertragen der unveränderten Erbanlagen aus der Mutterzelle auf die Tochterkerne, so dass identische Tochterzellen entstehen.
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Die MEIOSE wird das Leben weiter entwickelt. Durch die Bildung von Keimzellen. Bei dieser Kernteilung wird der Chromosomensatz auf die Hälfte reduziert und zu einem neuen Kern zusammengeführt, welcher die genetischen Informationen von Vater und Mutter, je zur Hälfte, in sich tragen.
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| Die Mitose - Zellteilung einer Körperzelle |
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Die Körperzellen regenerieren sich durch die Zellteilung, so lange die Zelle teilungsfähig ist, durchläuft sie immer den Zyklus Arbeitsform (Interphase - G0), in der die Zelle wächst, ausreift und ihre Funktion im Körper erfüllt und den Phasen der Zellteilung, die Mitose. Das wiederholte Ablaufen von Interphase und Mitosephasen wird als Zellzyklus bezeichnet. Er findet nur bei noch teilungsfähigen Zellen statt. |
Die Mitose kann man unter dem Mikroskop beobachten, so ist es möglich die Phasen der Mitose optisch zu verfolgen. Die folgende Bilderserie zeigt diese Abläufe der Zellteilung: |
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| Bild 1: Neben einem zum Vergleich dargestellten Zellkern in der Interphase sind verschiedene Stadien der Mitose gezeigt (entsprechend der deutschen Literatur, daher ohne Prometaphase). (Quelle: Wikipedia, Steffen Dietzel ) |
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Aufgaben der Mitose:
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Als Mitosezyklus bezeichnet man den gesamten Vorgang vom Entstehen zweier Tochterzellen aus einer Mutterzelle bis zur erneuten Teilung der Tochterzellen. Er ist ein kontinuierlicher Prozess und läuft im Prinzip bei allen Tieren und Pflanzen als Grundvorgang des Lebens gleich ab.
Durch die Mitose erfolgt eine ungeschlechtliche (vegetative) Vermehrung eines Einzellers zu einem vielzelligen Organismus. Den Ablauf der Mitose wird in verschieden Phasen eingeteilt, wir sehen dies in der folgenden bildlichen Darstellung: |
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Grobe Unterteilung der Zellteilungsphasen:
- G1-Phase: Unmittelbar nach Zellteilung durchlaufene Phase.
Ablauf der Proteinbiosynthese - Vermehrung des Zellplasmas - Bereitstellung von DNA-Bausteinen (1. Wachstumsphase).
- Synthese-Phase: Verdopplung der Chromatiden zu Zwei-Chromatid-Chromosomen.
- G2-Phase: Die zweite, stoffwechselaktive Phase (2. Wachstumsphase).
- G0-Phase: Keine Synthesephase, nur Arbeitsphase, keine Vorbereitung auf Teilung.
- M-Phase: Mitosephasen - Nach der G2-Phase wird entscheiden ob die zelle in den Zellteilungszyklus, die eigentliche Mitose tritt oder zurück in die G0-Phase gestuft wird.
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Zellen, die ihre Teilungs-Aktivität eingestellt (z.B. Gehirnzellen) oder zeitweilig unterbrochen haben, befinden sich in der G0-Phase. Die G0-Phase kann je nach Zelle, unterschiedlich lang sein.
Während des Zellteilungszyklus wird der DNA-Strang verdoppelt und danach Verdichtetet. Zum bessern Verständnis der folgende Abläufe zeigen wir diese Verdichtung in einer einfachen Grafik (Bild 3). Die doppelten Chromosomenstränge werden zu einem X-Förmigen Gebilde aufgewickelt, bei welchem der Centromer den Schnittpunkt bildet. Er ist auch die Trennstelle in der Mitose des doppelten Chromosoms. Wir werden im Kapitel Erbmaterial ausführlicher auf diese Verdichtung eingehen.
Im Folgenden betrachten wir die einzelnen Phasen des Zellteilungszyklus etwas ausführlicher: |
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Bild 3: Die Verdichtung des DNA-Strangs während er Mitose |
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| Ruhephase (G0-Phase) - Teil der Interphase |
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G0-Phase - Diese Phase gehört zur Interphase, wegen ihrem speziellen Status habe ich sie aber separat aufgeführt. Die Zelle befindet sich nicht im Zellzyklus, sie reift in dieser Zeit aus und erfüllt danach die Aufgaben welche ihr innerhalb des Körpers zugedacht wurde (Differenzierung). In diesem Stadium sind alle Zellen welche sich Reproduziert haben oder ältere ausgereifte Zellen welche nach dem G1-Zyklus wieder zurück in den G0-Status zurückversetzt wurden. Die Bezeichnung Ruhephase bezieht sich also rein auf den Zellzyklus, vom Körper aus gesehen ist sie in ihrer Aktiven Phase und verrichtet die für den Organismus lebenswichtigen Arbeiten welche ihr zugeteilt sind. |
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| Interphase |
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Bekommt die Zelle von Aussen den Befehl sich zu reproduzieren, tritt sie in die G1-Phase der Interphase. Die Interphase ist in 3 Abschnitte aufgeteilt:
G1-Phase - Dient zur Bereitstellung aller Komponente welche zur Verdoppelung der DNA notwendig sind. Der DNA-Gehalt der Zelle bleibt in dieser biologisch hochaktiven Phase unverändert.
Die Proteinbiosynthese mit ihrer hohen Stoffwechselaktivität ermöglicht ein rasantes Wachstum der Zelle. Die DNA wird auf Fehler hin überprüft, sodass im folgenden Stadium die identische Replikation nur bei einer einwandfreien DNA abläuft. Gegen Ende dieser Phase wird dann entschieden, ob die Zelle erneut eine Zellteilung durchläuft oder den Zellzyklus verlässt und wieder in einen Zustand ohne Zellteilung übergeht, die G0-Phase.
S-Phase - Jetzt werden die DNA-Chromosomen verdoppelt. Nach dieser Synthese- oder Replikationsphase hat die Zelle zwei identische, Chromosomensatze. Diese Prozess bezeichnet man auch die Wandlung vom Ein-Chromatid-Chromosom zu Zwei-Chromatiden-Chromosom. Die Chromosomen sind nun dekondensiert.
G2-Phase - Die zweite Vorbereitungsphase dient der Vorbereitung dir eigentliche Kern- und Zellteilung. Im weiteren laufen in dieser Phase Kontrollen ab, ob die DNA richtig kopiert wurde und es werden die Enzyme für die folgende Mitose bereitgestellt
Diese Interphase kann unter dem Mikroskop nicht beobachtet werden, man kann während dieser Phase keine optischen Veränderungen im Zellkern feststellen. Die gesamte Interphase dauert ca. 23 Stunden, das G1-Stadium etwa 10 Stunden, das S-Stadium ca. 9 Stunden und das G2-Stadium ca. 4 Stunden. Die Vorbereitungen zur Kern- und Zellteilung sind nun alle abgeschlossen und die Mitose kann beginnen. |
| Mitose |
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1. Prophase
Es ist der erste Schritt der Mitose. Hier finden folgende Schritte statt: Die Centriolen beginnen ihre Wanderung zu den Polen und so beginnt die Ausbildung des Spindelapparats für die spätere Teilung der Chromosomen. der oder die Nucleolus (Kernkörperchen) lösen sich auf, sie verschwinden vollständig. Ihre Inhalte hängen sich an die DNA Stränge, es entsteht die verdichtete DNA oder das.Chromatin. |
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2. Prometaphase
Durch die Wanderung der Centriolen wird der Spindelapparat endgültigen aufgebaut. Während dieses Vorgangs löst sich die Kernmembrane auf und das Chromatin wird unter dem Lichtmikroskop sichtbar. Obwohl sich die Chromosomen bereits in der S-Phase der Interphase verdoppelt haben, hängen die doppelten Chromosomen noch fest zusammen. |
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3. Metaphase
Die Verdichtung der DNA zum Chromatin, welches aus der DNA selbst und Histonen, Proteinen welche sich um die die DNA wickeln ist nun abgeschlossen. Jedes der verdichteten Chromosomen Paare teilt sich nun in der Längsachse so dass wir nun vollständig getrennte identische Chromosomenpaare haben. Sie ordnen sich nun an der sogenannten Äquatorialplatte in der Zellmitte an, dies kann man unter dem Mikroskop als dunkleren Streifen erkennen. In der Metaphase ist jedes Centromer der Chromosomen mit dem Spindelapparat so verbunden, dass das Centromer durch den Spindelapparat mit beiden Zellpolen Kontakt hat. |
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4. Anaphase
Nun findet die endgültige Teilung der Chromosmen statt: Durch den Spindelapparat werden die Chromosomen am Centromer getrennt und zum entsprechenden Pol, rsp. Centriolen, gezogen. An jedem Pol befindet sich am Ende der Anaphase ein kompletter Chromosomensatz.
Dieses Stadium dauert nur wenige Minuten .
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5. Telophase
Ist der einfache Chromosomensatz an den Zellpolen angekommen, bilden sich Chromosomenpakete ( Despirem ). Um diese Cromosomenpakete beginnt sich nun eine neue Kernmembran aus Fragmenten der alten Kernhülle auszubilden, der Nucleolus ist wieder sichtbar. Mit der Abschnürung der beiden neu gebildeten Zellen und der damit verbundenen Auflösung des Spindelapparats wird die Zellteilung vollendet. Dieser endgültige Trennvorgang wird teilweise in der
Fachliteratur
als 6. Phase unter dem Namen
Zytokinese aufgeführt.
Wir haben nun zwei vollständig identische Tochterzellen, der Zellteilungszyklus ist beendet.
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Die gesamte Mitose dauert nur ca. 40 Minuten. Die Interphase hat eine Dauer von ca. 23 Stunden, so dass man sagen kann, dass der gesamte Zellzyklus für einen Durchgang einen ganzen Tag benötigt, wobei die Dauer von Art zu Art und auch von Zelltyp zu Zelltyp verschieden sein kann. Die Dauer eines Durchgangs bei Säugern ist meist 22h - 24h, bei Bakterien nur 18 min. |
| YouTube: Mitose im Film |
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| Meiose - Bildung von Geschlechtszellen |
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| Mit der Mitose ist die Zellerneuerung eines Organismus gewährleistet. So kann sich der Organismus selber regenerieren und verbrauchte Zellen durch neue ersetze welche identisch mit den zu ersetzenden sind. Genetisch sind sie absolut identisch. Für die Fortpflanzung wird jedoch eine Mischung der genetischen Eigenschaften von Vater und Mutter gewünscht. Die neue Zelle soll von Vater und Mutter gleiche Anteile haben. Eine solche Verschmelzung würde bei der Mitose eine Verdoppelung der Chromosomen bedeuten, die Anzahl der Chromosomen würden sich von Generation zu Generation verdoppeln. So müssen die Chromosomen bei der Keimzellreifung einer befruchtete Eizelle, welche aus der Verschmelzung einer männlichen mit einer weiblichen Keimzelle entsteht, irgendwann um die Hälfte reduziert werden, und zwar in geordneter Form, so dass sich jeweils die homologen Chromosomen (mit doppelten Chromosomensträngen)voneinander trennen und Zellen mit haploiden (mit einfachen Chromosomensträngen) Chromosomensätzen entstehen. Dies ist die Aufgabe der Meiose (Reifeteilung). |
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Die Interphase I
Es erfolgt die Replikation der Chromosomen, jedes Chromosom besteht nun aus zwei Schwesterchromatiden.
Die Centriolen verdoppeln sich ebenfalls. |
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Die Prophase I
Die Chromosomenpaare verkürzen sich und werden als lange dünne Fäden sichtbar. Die zusammengehörenden Chromosomenpaare, sie werden auch Schwesterchromatiden, legen sich Parallel nebeneinander so dass die Centromer jedes Chromatid zusammen liegen. An den Centromer verbinden sie sich (Paarung der homologen Chromosomen), so dass ein X-förmiges Gebilde entsteht, welches nun aus 4 parallel angeordneten Chromatiden besteht, es wird Tetrade genannt (Bild 3). Bei der Paarung der homologen Chromosomen, kann es vorkommen, dass sich Nicht-Schwesterchromatiden überkreuzen und dadurch Bruchstücke des einen Chromatids mit einem anderen Nicht-Schwesterchromatid ausgetauscht werden; dieser Vorgang heisst crossing-over (Bild 4). Diese Chiasmata entstehen zufällig und durch diesen Vorgang wird genetisches Material innerhalb der Chromatiden ausgetauscht (intrachromosomale Rekombination).
Die Zelle bereitet sich auf die Kernteilung vor; die Centriolenpaare bewegen sich voneinander weg, bis sie sich gegenüber liegen, die Spindelfasern bilden sich aus. Der Spindelapparat ist nun aufgebaut. Die Kernhülle und das Kernkörperchen lösen sich auf. |
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Metaphase I
Die Chromosomenpaare ordnen sich zufällig in der Mitte der Zelle zwischen den beiden Polen des Spindelapparates an. Sie befinden sich nun auf der Äquatorialebene, wird auch Metaphasenebene genannt. Die Spindelfasern des Spindelapparats verbinden sich mit dem jeweils näher gelegenen Centromer der homologen Chromosomenpaare.
(Anmerkung zu den nebenstehenden Bilder:
Um eine besser Übersicht zu erhalten, wird in der weiteren Bildfolge, der Werdegang von nur einem Chromosomenpaar gezeigt.) |
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Anaphase I
Durch den Spindelapparat werden nun die homologen Chromosomenpaare getrennt. Die Schwesterchromatiden (Chromatiden) bleiben zusammenverbunden, durch die Trennung entsteht ein haploider (einfacher) Chromosomensatz welcher nun zu den Polen hingezogen wird. Wegen der zufälligen Anordnung und Verteilung der mütterlichen und väterlichen Chromosomen wird dieser Vorgang auch als interchromosomale Rekombination bezeichnet. |
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Telophase I
Nachdem die Chromosomen die Pole erreicht haben befindet sich nun an jedem Pol ein haploider (einfacher) Chromosomensatz. Nun wird die Zellteilung eingeleitet. Die Chromosomen verschrauben sich wieder, so dass sie nicht mehr sichtbar sind. Das Zellplasma teilt sich (Cytokinese) und jedes Chromosom hat nun seine beiden Chromatiden (im Gegensatz zur Mitose!). Bei einigen Spezies bilden sich nun Kernmembran und Nucleoli wieder, so dass nun zwei Zellen existieren, und es folgt eine Interphase II (aber immer ohne Replikation der Chromosomen) vor der Meiose II. Bei anderen Spezies folgt die Prophase II unmittelbar.
Bereits in der Telophase I unterscheiden sich die männlichen Zellen (Spermatocyten) und die weibliche Zellen (Oocyten). Während die Spermatocyte beginnt, sich in zwei gleich grosse Zellen zu trennen, ist bei der Oocyte nur eine Zelle komplett ausgebildet und eine verkleinerte Zelle, die mit der grossen Eizelle zusammenhängt. |
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Meiose II
Es finden in der 2. Reifeteilung ebenfalls 4 verschiedene Phasen statt. Sie ähneln jetzt der mitotischen Zellteilung, aber immer ohne neue Replikation der Chromosomen. |
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Prophase II
In der Prophase II verdichten sich die Chromosome wieder, die Kernhülle und das Nucleoli zerfallen wieder und es wird ein neuer Spindelapparat gebildet, der die Chromosomen wieder zur Äquatorialebene (Metaphaseplatte) zu ziehen beginnt.. |
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Metaphase II
Die Chromosomen sind auf der Äquatorialebene angeordnet, die Centromer der Schwesterchroma-tiden sind entgegengesetzt ausgerichtet. |
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Anaphase II
Die Schwester-Chromatiden in beiden Zellen trennen sich jeweils am Centromer und die nun getrennten Chromatiden wandern dann zu den entgegen gesetzten Polen. |
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Telophase II
Die Chromatide haben die Zellpole erreicht: sie entspiralisieren sich und bilden das Chromatin, der Spindelapparat bildet sich zurück, die Kernmembran und das Kernkörperchen entstehen.
In der diploiden Mutterzelle sind nunmehr 4 haploide Chromosomengruppen vorhanden.
Unterschiede Weiblich/Männlich:
Bei der weiblichen Meiose entsteht eine große Eizelle und 3 kleine unfruchtbare Richtungskörperchen welche anschliesend verkümmern. Bei der männlichen Meiose entstegen 4 gleichwertige Spermien.
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Die geschlechtsspezifische Unterschiede zwischen dem männlichen und weiblichen Zellen werden wir ihnen in Kürze hier zeigen. Schauen sie bald wieder vorbei.

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Bild 4: Das Crossing-Over, findent nur in der
Prophase 1
statt, Intrachromosomale Rekombination |
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| YotTube: Meiose im Fim |
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