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| Herkunft des Langhaar Collie |
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Link Geschichte |
| Der Collie ist eine der ältesten englischen Hunderassen, die man bis ins 16. Jahrhundert zurückverfolgen kann. Den schottischen Schafhirten verdanken wir massgeblich das Wesen des Collies. Der Collie hütete, zum Teil auf sich selbst gestellt, die Schafe in den Bergen Schottlands. Um dieser Aufgabe nachzukommen, brauchte er eine gewisse Eigenständigkeit, die ihn auch heute noch in seiner Mentalität von den meisten anderen Hunderassen unterscheidet. Der Collie ist kein bedingungsloser Diener, er liebt zwar seine Familie, verliert aber nie seine eigene Persönlichkeit. |
Um das Jahr 1850 stieg der schwarz-weisse Arbeitscollie von den Bergen Schottlands in die Ebene herab. Dieser frühe schottische Schäferhund war nicht so hochbeinig wie unser heutiger Collie. Er hatte einen viel breiteren Oberkopf, einen kürzeren Schädel und eine viel ausgeprägtere Stirn.
Seinen Namen hat der Collie von den Schafen, die er in Schottland hütete. Diese Schafe mit schwarzen Gesichtern und Beinen werden Colleys genannt; ihre Hütehunde waren die Colly Dogs, ein Name, der sich später in Collie abwandelte. Eine weitere These wie der Collie zu seinem Namen kam ist folgende: Sein ursprünglicher Name war Colley, was von "Col" abgeleitet ist, der angelsächsischen Wortform für schwarz. Schwarz war auch die ursprüngliche Farbe der Rasse. |
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Bild eines Arbeitscollies um das Jahr 1885 |
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| "Old Cockie" im Jahre 1868 geboren, mit 10 Jahren, eines der wenigen Fotografien von Uhrvater unserer heutigen Collies. |
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1871 trat ein Collie Namens "Old Cocki" in Erscheinung, der als Urvater aller Collies gilt. Er war sehr massiv, etwas kurz und gedrungen, hatte einen breiten Oberschädel, zugleich aber das lange, weisse, füllige Brusthaar und eine weisse Halskrause. Schon in der vierten Generation bildete sich mit seinen Urenkel "Metchley Wonder", der heutige Typ heraus, der im Laufe der Jahrzehnte praktisch unverändert blieb. Innert kurzer Zeit wandelte sich der Hirtenhund zu einem Schönheitsideal. Nicht zuletzt wegen dem Interesse des englischen Königshauses an dieser wunderbaren Rasse, gelang diese Metamorphose innert ca 30 Jahren. Die englischen Züchter schufen aus unscheinbaren, schwarzfarbigen oder schwarz grau gescheckten irischen und schottischen Hütehunde, einen edlen, eleganten Hund mit leuchtenden Fellfarben, für den gerade in Mode kommenden Ausstellungssport, für die feinen Salons des Adels und für das wohlhabende Bürgertum. Wer es genauer wissen will empfeh-
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len wir das rumstöbern in der Colliegeschichte auf unserer Webseite ( Link Geschichte ).
Bei den schottischen Schäfern im 18. Jahrhundert war der Collie sehr beliebt und geachtet. Er galt nicht nur als Arbeitshund sondern war für sie ein wichtiger "Arbeitskollege" und Freund. Über seine Treue und Klugheit berichteten sie häufig und so entstanden an den nächtlichen Lagerfeuern, regelrechte Collie-Legenden. Diese Geschichten inspirierten Jahre später Film und Buchautoren, so dienten sie als Grundlage für die Drehbücher der Kinofilme und der in den 1960er Jahren berühmt gewordenen amerikanischen Fernsehserie "Lassie". Diese Filme führten dann auch weltweit zu einem Lassie Boom und es ist erstaunlich dass der Collie diese Zeit als ausgesprochener Modehund so gut überstanden hat. Trotz der grossen Nachfrage behielten die meisten Züchter während dieser Zeit einen kühlen Kopf und stellten die Gesundheit der Rasse vor den kommerziellen Profit. Dieser weisen Voraussicht verdanken wir, dass der Collie auch heute noch zu den gesündesten Hunderassen der Welt gehört. |
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Ein Züchter der ersten Stunde, dem die Rasse Collie sehr viel verdankt, war der Schweizer Max Feer. Er war ein Mitbegrün-der der Schweizerischen Kynologischen Gesellschaft (SKG) und auch einige Jahre deren Präsident. Er war während vieler Jahren, Präsident, Spezialrichter Exterieur (1913) und Ehrenmitglied (1913) des Schweizerischen Collie-Clubs (SCC). Sein gerader und gesunder Sinn für die Rasse, seine angenehmen Umgangsformen, seine Kooperationsbereitschaft und sein umfassendes Wissen haben ihm eine grosse Popularität verschafft. Er war der eigentliche Pionier und Förderer der europäischen Colliezucht, insbesondere aber auch für den Schweizer Collie. Max Feer verstarb 1939, im Alter von 79 Jahren. In seiner Person verlor der SCC eine grosse Persönlichkeit und auch einen der besten Collie-Züchter in Europa überhaupt. Ich denke, dass wir ihm alle grossen Dank schulden, denn wir geniessen heute die Früchte welche er damals säte. |
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