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Die ersten Wochen im Leben eines Welpen |
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Die ersten Wochen ihres Lebens verbringen die Collie-Welpen in der Obhut ihrer Mutter in der Zuchtstätte. Der Züchter steht da vor der Aufgabe (Sozialisierung), dem Welpen einen möglichst optimalen Start in ein erfolgreiches und schönes Hundeleben zu geben. Die einzelnen Entwicklungsphasen, oder die sozialisierungs Schritte, dieser ersten Wochen werden wie folgt eingeteilt:
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| Vom Neugeboren zum Individuum (1- 5 Woche) |
| Die Welpen Geburt |
Den Geburtsvorgang lässt sich in drei Abschnitten einteilen:
- Die Öffnungsphase
- Die Austreibungsphase
- Die Nachgeburtsphase
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| Der Welpe kommt in einer Eihaut (Amnion) auf die Welt, diese reisst die Mutter unmittelbar nach der Geburt des Welpen auf. |
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Die Öffnungsphase
6 bis 36 Stunden vor der Geburt beginnt die Öffnungsphase. Die grosse Zeitspanne, welche man in der Fachliteratur findet, ist dadurch zu erklären, dass diese Phase klinisch nicht erfassbar ist. Kontraktionen der Gebärmutter führen zu einer Weitung des Gebärmutterhalses. Es kann sein, dass währen dieser Phase ein geruchsneutraler Schleim aus der Vulva der Hündin austritt. Die Hündin zeigt diese Phase oft durch erhöhte Nervosität, Ruhelosigkeit und der Nestbau wird häufig durch Lecken der Vulva unterbrochen. Ich habe aber von Züchtern anderer Rassen gehört, dass die Hündin etwa 12 Stunden vor der Geburt, eine mehrer Stunden dauernde Schlaf- und Ruhephase einlegt. Die Nahrungsaufnahme wird in Verlauf dieser Phase auch oft verweigert. Unsere Hündinnen wurden bisher in dieser Phase auch extrem anhänglich und lassen den zukünftigen „Welpenpapi“ nicht mehr aus den Augen. Auch hier ist das Verhalten der Hündin wieder sehr individuell. |
Die Austreibungsphase
Das Einsetzen der Wehen (äusserlich nicht erkennbar bei der Hündin) wird ausgelöst durch das Lösen der Plazenten. Die Wehen drücken die Welpen in Richtung Geburtskanal. Drückt der erste Welpe in den Geburtskanal beginnt die Hündin mit dem Bauchpessen. Die Hündin legt sich dann meist auf die Seite und man kann die Kontraktionen der Bauchmuskulatur gut von aussen sehen. Jetzt hat die eigentliche Austreibungsphase begonnen. Die Hündin legt sich dazu meist in Seitenlage. So kann sie das Welpen sofort nach den Austritt, mit der Schnauze hervorziehen und gleich die Eihaut (Amnion-Haut) aufreissen. Dies muss zügig von statten gehen, da der Welpe sonst sehr schnell ersticken würde. Anschliessend wir die Nabelschnur durchtrennt und gekürzt.
Die meisten Welpen (ca.60%) kommen Kopf voran, in gestreckter Haltung auf die Welt. Die Wirbelsäule ist der Wirbelsäule der Mutter zugewandt. Die gesamte Geburtsdauer sollte 24 Stunden nicht überschreiten. Die zeitlichen Abstände zwischen den Welpen können recht unterschiedlich sein. Das Mittel, über alle Rassen gesehen, beträgt ca. 2 Stunden. Oft ist der Abstand zwischen dem ersten und dem zweiten Welpe etwas länger, die weiteren kommen dann so im 30 Min. Takt und gegen Ende der Geburt |
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Schnell und zielgerichtet entfernt die Hündin die Eihaut um ein Ersticken des Neugeborenen zu vermeiden. |
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Anschliessend trennt die Hündin das Neugeborene von der Nabelschnur |
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dauert es dann wieder etwas länger. Da bei grossen Würfen die Nährstoffversorgung an den Rändern des Uterus schlechter ist als in der Mitte, sind der erste und der letzte Welpe am anfälligsten auf eine allfällige Unterversorgung, Dies kann zu Totgeburten, zu recht schwächlichen oder missgebildeten Welpen führen.
Bei den zuletzt geboren Welpen kommt ein weiteres Gesundheitsrisiko dazu. Jede Wehe führt zu einer Kompression der plazentaren Blutgefässe und dadurch zu einer Einschränkung des Blutdurchflusses. Da den Welpen über das Blut der Sauerstoff zugeführt wird, kann beim den letztgeboren Welpen eine mehrmaligen Unterversorgung an Sauerstoff auftreten.
Die Geburtspausen sind für die Hündin und die Welpen wichtig. Die Hündin geht sofort zur Brutpflege über. Sie leckt die Welpen trocken und regt damit den Kreislauf der Welpen an und hält Ihren Wärmeverlust möglichst gering. Die Welpen beginnen an den Zitzen zu saugen. Der Saugreizt verursacht bei der Hündin eine Hormonausschüttung (Oxytozin), was den weiteren Verlauf der Geburt begünstigt. Für die Hündin sind die Pausen auch eine Erholungsphase in der sie wieder Kräfte holen kann und sich ihr Blut-Kreislauf wieder beruhigt. Dies verhindert eine Einschränkung der Sauerstoffversorgung der noch ungeborenen Welpen. |
Die Nachgeburtsphase
Die Nachgeburt kommt meist direkt nach dem Welpen aus der Vagina der Hündin. Sie wird dann auch meist direkt von der Hündin verspeist. Es ist die ein natürliches psychologisches Verhalten der Mutterhündin und sollte der Züchter auch zulassen. Bei grösseren Würfen ist es aber sinnvoll, dass die Hündin nicht mehr als drei bis vier Nachgeburten frisst, das dies sonst oft zu dunkelgrünlichem Durchfall führt. Auf alle Fälle sollte der Züchter überprüfen, dass sicher jede Nachgeburt ausgestossen wird. Bei der letzten kann dies jedoch auch mal 2 Stunden dauern. Scheint die letzte Nachgeburt zu fehlen, ist einen Untersuchung beim Tierarzt notwendig, da die Hündin ansonsten Gesundheitlich gefährdet sein kann. Es ist manchmal nicht leicht, einer flinken Hündin die Nachgeburt „zu stehlen“ bevor sie selbst „zugegriffen“ hat |
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| Die erste Lebensphase oder Neonatale Periode (1-14 Tage ) |
| Die erste Phase im Leben des Welpen beginnt nach der Geburt und dauert etwa zwei Wochen. Sie wird Neugeborenenphase oder neonatale Phase genannt. Neugeborene sind hilflos und vollständig abhängig von ihrer Mutter, sie reagieren nur auf Wärme, Berührung und Geruch. Sie können noch keine Körperfunktionen wie Temperatur und Ausscheidung regulieren, einzig die Sinne für das empfinden von Temperaturunterschiede, Geruchs- und Geschmackssinn sind bereits ausgeprägt. |

Magica Morgana Nera Di Cambiano mit ihren drei Welpen 4 Stunden nach der Geburt. |
| Wenn man die Welpen bei der Geburt, im Alter von 12 Stunden und 24 Stunden wiegt, kann man sie in drei Gruppen einteilen: |
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Gruppe I:
In dieser Gruppe steigt das Gewicht vom Zeitpunkt der Geburt kontinuierlich an. Diese Tiere überleben im Allgemeinen.
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Gruppe II:
In dieser Gruppe ist das Gewicht nach 12 und 24 Stunden geringer als das ursprüngliche Geburtsgewicht. Wenn der Gewichtsverlust weniger als 10% des ursprünglichen Geburtsgewichts beträgt, überleben diese Tiere im Allgemeinen, können aber eine Zufütterung benötigen.
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Gruppe III:
In dieser Gruppe liegt das Gewicht nach 12 und 24 Stunden mehr als 10% unter dem ursprünglichen Geburtsgewicht. Wenn man nicht zufüttert, überleben diese Tiere im Allgemeinen nicht.
Der normale Welpe sollte sein Geburtsgewicht zwischen dem 10. und 12. Lebenstag verdoppeln.
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| Die Welpen benötigen eine künstliche Wärmequelle, ihre Mutter, oder in deren Abwesenheit Wärmekissen, Wasserflaschen, Heizlampen usw., um die Körpertemperatur aufrecht zu erhalten. Unterkühlung ist ein lebensbedrohendes Problem für die Welpen das neugeboren Welpen hat kein fett oder nur sehr wenig so dass es ihm nicht möglich ist seinen Körper zu isolieren. Das Zentrale und Periphere Nervensystem ist beim Neugeboren noch nicht ausgereift. Der Welpen hat deshalb auch noch keinen Zitterreflex und kann somit eine Unterkühlung nicht anzeigen. Weiter ist er während der ersten beiden Lebenswochen bezüglich der Körperwärme auf seine Mutter und Wurfgeschwister angewiesen. Er kann seine Körpertemperatur nur um 5-6°C über der Umgebungstemperatur halten. In einem 29,5°C warmen Raum kann der Welpe eine rektale Temperatur von 36,7°C aufrechterhalten. Die normale Körpertemperatur eines Welpen beträgt: |
12 Stunden nach der Geburt. Die Welpen brauchen viel Fürsorgen und Wärme von der Hündin |
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Alter des Welpen |
Körpertemperatur |
Optimale Umgebungstemperatur |
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1. Woche |
35-37°C |
30 - 32°C |
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2.-3. Woche |
36-37°C |
26 - 30°C |
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4. Woche |
37-38°C |
24 - 26°C |
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| Rosa Zehen und ein rosa Mund sind Anzeichen für zuwenig Wärme. Ein unterkühlter Welpe kann infolge Kälteeinwirkung rosa Zehen und einen rosa Mund haben. |
| Neugeborene haben anfangs eine Temperatur von 35 -37° C und steigern sich dann auf normale 38-38,3° C in den folgenden vier Wochen. Die Welpen sind in dieser Zeit noch blind und taub, können aber sehr wohl empfinden, Geruchs- und Geschmackssinn sind bereits ausgeprägt.
Unterkühlung ist das bei neugeborenen Welpen häufig auftretendes Problem. Der neugeborene Welpe hat kein Fett oder nur sehr wenig Fett, um seinen Körper zu isolieren. Der neugeborene Welpe hat bei der Geburt keinen Zitterreflex und kann die Körpertemperatur nicht regulieren. Während der ersten beiden Lebenswochen ist er bezüglich der Körperwärme auf seine Mutter und Wurfgeschwister angewiesen. Der neugeborene Welpe kann Körperwärme durch Konvektion, Konduktion, Abstrahlung und Verdunstung verlieren. Er kann seine Körpertemperatur nur um 5-6°C über der Umgebungstemperatur halten.
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Wohlig Warm und gut zugedeckt in Mama's Pelz
lässt sich toll schlafen
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Die Mutter stimuliert durch Lecken des Unterbauches
mit
der Zunge die Darm- und Blasenentleerung |
Welpen, die zu hohen Temperaturen ausgesetzt sind, können ebenfalls medizinische Probleme bekommen. Neugeborene, die bei 38°C gehalten werden, sterben innerhalb von drei bis fünf Stunden.
Unterkühlte Welpen bekommen in dieser Phase häufig Infektionen wie Herpes, Lungenentzündung oder haben Verdauungsschwierigkeiten, die zu Koliken führen oder zu anderen Problemen des Verdauungsapparates. Dazu gehören Dehydration, trockene Augen usw., ausserdem verbringen überhitzte Mütter weniger Zeit mit den Welpen und haben weniger Milch. Da Kot- und Urinabsatz noch nicht selbständig erfolgen kann, stimuliert die Mutter durch Lecken des Unterbauches mit der rauhen Zunge die Darm- und Blasenentleerung . Auch hier geben die Welpen Lautäusserungen von sich, wenn sie die Mutter benötigen. Die Welpen sind somit sehr empfindlich gegenüber zuviel Hitze als auch zuviel Kälte. |
| Die Welpen schlafen 90% der Zeit und wachen nur zum Säugen auf. Ihre Augen und Ohren sind geschlossen. Wobei der Welpen bereits zwischen dem 3. und 4. Tag leichte Reaktionen auf akustische Stimulationen zeigt. Die Hündin und ihre Welpen brauchen in dieser zeit viel Ruhe und eine Stressarme Umgebung. Milde Formen von Stress können sich jedoch positiv auf die Entwicklung der Welpen auswirken. So hat Herr Dr. Carmen Battaglia in ausgedehnten Versuchen nachgewiesen, dass frühe nervliche Stimulierungen einen wichtigen und langfristigen Effekt auf Welpen haben. Er zeigte auf, dass durch Reitzübungen, Gehirnströmen, Muskelspannungen, Sauerstoffgehalt und Atmung trainiert werden und so die Welpen mehr Widerstandsfähigkeit gegenüber Stress und reagierten angepasster auf diesen, als ungestresste Welpen. Welpen, die mildem Stress ausgesetzt waren, erreichten früher die Geschlechtsreife, waren etwas widerstandsfähiger gegenüber manchen Krebsarten und konnten Kälte besser widerstehen. Die von Dr. Battaglia beschriebenen Reizübungen für Tag 3-16, sollte täglich für 3-5 Sekunden mit jedem jeder Welpe durchgeführt werden: |

Collie Welpe mit 12 Tagen, die Vorderläufe
werden schon kräftig zum krabbeln benutzt |
1 |
Den Welpen mit einem Wattestäbchen zwischen den Zehen kitzeln. Der Welpen kann, muss aber nicht auf den Reitz reagieren. Dauer 3 - 5 Sekunden. |
Es werden laufend entsprechende Bilder
unsers A-Wurfs eingefügt |
2 |
Der Welpen aufrecht zum Boden gehal-ten. Dauer 3 - 5 Sekunden. |
Es werden laufend entsprechende Bilder
unsers A-Wurfs eingefügt |
3 |
Den Kopf etwas anheben und danach kopfüber gehalten damit der Kopf gegen den Boden gerichtet ist. Dauer 3 - 5 Sekunden. |
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4 |
Den Welpen mit beiden Händen halten und auf so dass er auf dem Rücken liegt. Dauer 3 - 5 Sekunden. |
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5 |
Der Welpe wird auf ein kaltes nasses Tuch gelegt. Dauer 3 - 5 Sekunden. |
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Die Übungen dürfen nur einmal täglich durchgeführt werden und die Dauer von 3 - 5 Sekunden pro Übung muss unbedingt eingehalten werden. Diese Übungen sind eine Ergänzung für den normalen Umgang des Züchters mit seinen Welpen. Dr. Battaglia sagt, dass das Anschieben des neurologischen Systems früher als üblich das Kreislaufsystem verbessert, zu stärkerem Herzschlag, zu stärkeren Nebennieren, mehr Toleranz gegenüber Stress und höherer Wider standsfähigkeit führt. Solche Welpen waren aktiver, neugieriger, aber auch ruhiger und weniger, ablenkbar während der Arbeit.
Link zur Webseite von Herr Dr. Carmen Battaglia: http://www.breedingbetterdogs.com |

Collie- Welpen mit 13 Tagen - Langsam öffen
sich die kleinen Augen. |
Andere Quellen früher Stimulation berichten vom Anbieten vieler Gerüche, Materialien, Oberflächen und davon, dass man den Welpen in eine Metallschale setzt und ihn herauskrabbeln lässt. Es hat sich auch gezeigt, dass ein tägliches "handling", d.h. kontrolliertes mehrminütiges Anfassen, Streicheln durch verschiedene Menschen sich vorteilig auf die weitere Welpenentwicklung auswirkt.
Zwischen dem 5. bis 6. Tag beginnt der Welpen mit den Vordergliedmassen Laufbewegungen zu machen, anschlissend zwischen dem 7. und 10. Tag folgen dann die Laufbewegungen der Hintergliedmassen. Um den 10. Lebenstag kann das Welpen dann ein par Sekunden auf allen Vieren stehen. Wobei es noch bis in die 3. Woche geht bis der Welpen sicher gehen kann. Die Ohren offenen sich so um den 10. Tag, der Welpe hört nun langsam seine Umwelt.
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| Übergangsphase (14-21 Tage) |
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| Mit dem öffnen der Augen so um den 14. Tag beginnt die Übergangsphase und endet mit dem rangieren auf Geräusche. In dieser dritte Woche im Leben der Welpen findet eine rasche Entwicklung der Sinne statt. Die motorischen Fähigkeiten nehmen rapid zu und das Nervensystem vervollständigt sich täglich mehr , dies bemerkt man an der verbesserten Körperbeherrschung vom Vorder- zum Hinterkörper. Zuerst kann der Kopf gehalten werden, dann erfolgt das Aufstellen der Vorder-, später das der Hinterbeine, so dass die Welpen viel mehr herum kriechen. Der Welpen kann nun auch Kot- und Harn selbst kontrolliert abgegeben und es beginnt sich eine Prägung zu vollziehen, welcher Untergrund zu diesem Zwecke geeignet ist. Der Züchter muss wissen, dass er hier entscheidend umlenken kann vom bisherigen Absatz auf Holz, Zeitung, Decke (Wurfkiste) auf den gewünschten Absatz auf Sand, Gras, Laub usw. |
Collie Welpen mit 16 Tagen - Die Welt wird täglich intressanter. |
Collie Welpen mit 19 Tagen - An Mamas Zitzen
gibts Feines damit ich Gross und Stark werde |
Die Sehfähigkeit steigert sich von Tag zu Tag. Die ersten Zähne brechen durch und die Hörfähigkeit entwickelt sich gegen ende der dritten Woche, so dass das erste Aufschrecken bei Geräuschen beobachtet werden kann, diese ist jedoch nicht zu verwechseln mit dem Angst oder Meideverhalten, welches erst ab der 5. Lebenswoche mit beginn der Prägungsphase auftritt. Rutenbewegungen beginnen und die Stimme wird ausdrucksvoller. Durch die Zunahme ihrer Beweglichkeit sowie durch die Entwicklung der Neugier beginnen die Welpen immer mehr ihre Umgebung zu erkunden. Sie interessieren sich für die Wurfgeschwister, stecken sich die Pfoten in das Gesicht und bekauen sich. Das ausgeprägte Neugierverhalten und die erst langsam zunehmende Vorsicht vor Unbekanntem machen es in dieser Lebensphase ebenso einfach wie wichtig, möglichst gemeinsam mit Wurfgeschwistern und Mutter, erste Umwelterkundungsgänge unternehmen. |
Ab dieser Zeit muss sich nun der Züchter verstärkt um das einzelne Individuum kümmern und den Welpen möglichst zahlreiche positive Erfahrungen mit der vielfältigen belebten und unbelebten Umwelt zu ermöglichen. Spielzeuge und andere visuelle Objekte sollten in die Wurfkiste gelegt werden. Jetzt beginnt auch die Mutter, ihre Welpen für kurze Zeit allein zu lassen.
Gegen Ende der zweiten Woche werden die Welpen auch erstmals Entwurmt. Dies wiederholen wir dann alle 2 Wochen bis zu ihrer 12 Lebenswoche.
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Collie Welpen mit 20 Tagen - "Sitz" kein
Problem mehr |
| Bewusstseins- oder Identifikationsphase (21-28 Tage) |

Collie Welpen mit 21 Tagen - Der erste Ausflug im Freien,
wir lernen Gras kennen.
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Die Sinnesorgane Augen und Ohren sind nun bereits sehr gut ausgebildet, es ist die Zeit in der das Welpen die Welt der optischen und akustischen Reize zu entdecken beginnt. Der Züchter muss nun die Welpen die alltäglichen Geräusche aussetzen und ihm eine weiter Umwelt zeigen. Dazu verlegt man den Aufenthalt der Welpen langsam an geschäftigere Orte wie Küche, Wohnzimmer, Garten u.s.w. Eine bewegte Umwelt mit ihren mannigfaltigen visuellen und akustischen Variationen gehört nun zum Alltag der Welpen. In dieser Zeit beginnt der Welpen seine Mutter und seine Geschwister als eigenständige Individuen zu erkennen. Es beginnt das kennen lernen des "hündischen Verhaltens" die Welpen lerne von Ihrer Mutter und den Wurfgeschwister die Kommunikation unter Hunden. Dies geschieht durch eine spielerische Auseinandersetzung, die von verschiedenen Lautäusserungen begleitet werden. Durch wechselseitige Ausübung von spielerischen und ernsten Aggressionshandlungen, Dominanz- und Demutsgesten erlernen die Welpen die soziale Kommunikation unter Hunden. Die Welpen beginnen in dieser Woche auch mit Spielkämpfen und eine lockerer Hackordnung aufzubauen. Schon bald werden ausgelesen jüngere und ausgewachsene Hunde dazu kommen, welche diesen Prozess des Erlernens der Hundesprache unterstützen. |
Auch zu anderen Spezies müssen sie jetzt Kontakt aufnehmen können, darunter ganz besonders zu verschiedenen Menschen, die ja in Zukunft einen wichtigen Teil ihrer Sozialverwandtschaft sein werden. Früher Kontakt mit Menschen verschiedenen Alters und unterschiedlichen Geschlechts ist ebenfalls äusserst wichtig. Diese frühen Prägungen sind ein wichtiger Schritt im Leben eines Welpen und sind das Fundament für seine kindliche Prägung.
Die Jungschar kann nun auch schon Welpenfutter aufnehmen, wobei auch jetzt die Mutter noch stets bei den Welpen verbleibt. Sie wird in dieser Zeit beginnen zu knurren und die Zähne zeigen, wenn die Welpen an die Zitzen möchten. Die Welpen werden sich dann auf den Rücken legen und so ihre Unterordnung zeigen und dabei lernen, von den Zitzen wegzubleiben, wenn ihnen so befohlen wird. Werden Hündinnen zu früh von ihren Welpen entfernt, lernen die Welpen diese Unterordnung gegenüber ält eren Hunden nicht, was zu Integrationsproblemen mit älteren Hunden führen kann. Es beginnt der Übergang zwischen der Säugungs- und der Absatzphase. Die Welpen benötigen während dieser Zeit jedoch immer noch eine stabile Umgebung. Der Züchter und Vertrauenspersonen sollten viel Umgang mit ihnen haben, sie streicheln und auf den Arm nehmen. |

Collie Welpen mit 22 Tagen - Jetzt wird das Welpengehege erkundet und der Kontakt zu verschiedesten Menschen gesucht
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| Zweite Woche der Bewusstseins- oder Identifikationsphase (28-35 Tage) |

Collie Welpen mit 34 Tagen: Fast täglich verändert sich nun das Spielverhalten der Welpen verändert sich fast täglich, Knurren, Jagen und "Tötungsspiele" kommen hinzu. |
Fast täglich verändert sich nun das Spielverhalten der Welpen, immer neues kommt hinzu es beinhaltet Knurren, Jagen und "Tötungsspiele". Die Welpen nehmen nun festes Welpenfutter zu sich und werden in dieser Zeit von vielen Hündinnen von der Muttermilch abgesetzt. Der Züchter hat nun die Aufgabe die Welpen auch einzeln zu beobachten und zu betreuen, sie z.B. kurze Zeit aus dem Rudel zu nehmen und mit neuen Gegenständen zu konfrontieren. Diese Einzelbeobachtungen sind wichtig, da sich die Wesenseigenschaften des einzelnen Welpen wesentlich anders manifestieren wenn der Welpe von seinen Wurfgeschwistern getrennt ist. Die Augen der Welpen verbessern sich, vor allem was die Sicht auf Distanz betrifft. Im Verlaufe dieser 5. Woche beginnt auch die eigentliche Sozialisierungsphase und die Prägephase. Der Welpen hat nun ein "Ego" entwickelt, es ist Ihm bewusst eine eigentändiges Individuum zu sein. |
| Sozialisierungsphase (5 bis 14-16 Wochen) |
| Die für das Wesen des Hundes so wichtige Sozialisierungsphase beginnt im verlaufe der fünften Lebenswoche und endet zwischen der 14 und 16 Woche. Dieser wichtige Lebensabschnitt beginnt somit in der Zuchtstätte und endet dann meist in seinem zukünftigen Zuhause und beinhaltet auch den Besuch von Welpenspielstunden zwischen der 10 und 16 Lebenswoche. Ein ganzes Team ist in dieser Zeit mit dem Welpen beschäftigt. Wir gebrauchen hier absichtlich den Ausdruck Team, da es ein echtes Teamwork zwischen Züchter, Halter und Welpenspielleiter sein sollte. Jeder hat einen wichtigen Anteil am zukünftigen Wesen des ausgewachsenen Collies und dazu braucht es Teamwork. |
Der Verhaltensforscher und Hundeethnologe Michael W. Fox hat in ausführlichen neurobiologische Studien haben aufgezeigt, dass das Gehirn verkümmert, wenn der Hund in gefühlsmässiger Isolation aufwächst, während es sich in einer Umgebung mit überdurchschnittlichen Reizen besonders stark entwickelt. Er belegte auch, dass Welpen, die einer komplexen Reizflut ausgesetzt waren, auch nach komplexen Umgebungen suchten. Umgekehrt waren reizarm aufgezogenen Welpen gehemmt, furchtsam und suchten nach einfacheren Umgebungen. Zusätzlich waren die Hunde, die Reizen ausgesetzt waren, dominant gegenüber denen, die reizarm aufgezogen worden sind und die sich leichter erregten, langsamer lernten und später im Leben auch leichter wieder etwas vergassen. Das ging so weit, dass Sozial benachteiligte Welpen ihren Zustand manchmal durch selbst zerstörerische Verhaltensweisen wie Fellkauen, ständiges Lecken usw. kompensierten. |

Collie Welpen mit 51 Tagen: Der Welpen brauch nun täglich neue Herusforderung.
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53. Tag: Die Welpen unseres C-Wurfs erkunden hier ihren Spielplatz diesmal unter Aufsicht eines Rüden |
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Wir erkennen den Beginn dieser Prägungsphase durch erste Anzeichen von einem Angst- oder Meideverhalten. Während dieser Sozialisierungsphase laufen zwei gegensätzliche Prozesse parallel ab. Einerseits werden die Dinge vor denen der Welpen angst hat reduziert dies bedingt anderseits die ständige Überwindung von Ängsten was sich äusserst positiv auf die Entwicklung auswirkt.. Ein rasches überwinden on Ängsten ist eine der wertvollsten Charaktereigenschaften, die man den Hund lehren kann. Je häufiger ein Welpe sich vom Schreck wieder erholt, desto schneller wird die Liste der Dinge, Personen und Erfahrungen, vor denen er keine Angst hat, anwachsen. Unglaublich gross ist die Anzahl der Sachen wie Gerüche, Oberflächen, Geräusche, Vibrationen, Geschmäcker, Ansichten welche der Welpen kennen lernen muss. Eine besonders reichhaltigen Auswahl gibt's auch an Menschen denen der Welpen begegnen kann, da gibt's grosse, kleine, alte, junge, parfümierte, verschwitzte, Erwachsene, Kinder, laute, zurückhaltende, ängstliche usw. Mit jeder Begegnung lernt der Welpen dazu. Je mehr Chancen ein Welpe hat, Während dieser kritische Phase neuen Dingen ausgesetzt zu werden, desto weniger wird ihn die Konfrontation mit neuen furchtvollen Dingen im Rest seines Lebens berühren. |
Angeborene Ängste hat man bei den Caniden nicht gefunden wohl aber kommt Geräuschempfindlichkeit vor, insbesondere bei Hütehunden wie es der Collie ist. Sie haben ein präzises Gehör, und müssen lernen, Tausende von Geräuschen zu ignorieren und sich auf die konzentrieren, die ihr Leben betreffen.
Ängste werden von Erfahrungen erzeugt. Alles, von dem erw artet wird, dass es im Leben des Hundes eine Rolle spielt, sollte im Sozialisierungsprogramm enthalten sein, z.B. Verkehr, Kinder, Schwimmen, Vieh, Ausstellungen usw. usw.
Untersozialisierte Hunde sind schüchtern, ängstlich, werden defensiv, reagieren auf Bedrohungen unpassend und werden eventuell Angstbeisser nach dem Motto "Flucht oder Kampf". Auch der kontakt mit andern Artgenossen ist wichtig sonst wir dein Welpen gegenüber anderen Hunden ängstlich oder aggressiv reagieren, und die ande ren Hunde weisen Ihn ab. Diese Sozialisierungs- oder Prägungsphase kann wie folgt weiter unterteilt werden: |
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56. Tag: Täglich verändert sich der Spielpaltz, so kommen immer neue Herausvorderungen auf die Welpen zu |
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| Phase der Neugierigkeit (5-7 Wochen) |
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Spielerisch lernen die Welpen am besten, dazu brauchen sie manigfaltige Spielmöglichkeiten |
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In der ersten zwei Wochen der Prägungsphase erweitert die natürliche Neugierde den Erfahrungsschatz der Welpen. Die Welpen sind jetzt sehr neugierig, wollen klettern, krabbeln, untersuchen und alles ausprobieren. Ihr Aktionsradius wird immer Grösser sie entfernen sich dabei auch immer öfter von Ihrer Mutter und gehen furchtlos auf alles und jedes zu, um es zu inspizieren. Erste Anzeichen von einem Angst- oder Meideverhalten treten auf. Jetzt ist die Zeit, Menschen und Dinge heranzubringen, die mehr Furcht einflössen, einschliesslich Kinder und Fremde. Der Welpen braucht jetzt Tunnel, Kisten, Stufen, verschiedenste Böden, Babywannen, und andere Herausforderungen. Wenn der Welpe Furcht empfindet, wird er diese mit etwas Hilfe rasch wieder ablegen und dies ist enorm wichtig für sein weiters Leben. Ein erfahrener Schweizer Züchter hat mir vor Jahren gesagt, ein Hund den man bei der geringsten Gefahr herumträgt wird dabei nie was lernen. Menschen sollten den Welpen rufen, ihn aufmuntern zu folgen, mit ihm spielen, ihn streicheln, Augenkontakt herstellen und ihn mehrmals täglich hochheben. Ferner stehen Ausflüge ausserhalb des Hauses an, der Aufenthalt auf einem Kämmtisch, das erste Bad und allgemein die Bekanntschaft mit Wasser an unserm kleine Hausbächlein der "Rot". Die Beisshemmung zu lernen ist während dieser Periode besonders wichtig, sowohl den Geschwistern gegenüber als auch der menschlichen Familie. Glücklicherweise ist diese Beisshemmung tief im Wesen des Collies verankert so, dass sich da nie Probleme ergeben. Unsere Welpen machen in dieser Zeit auch erste Bekanntschaft mit Klicker. Denn Klickertraining und anderes positives Verstärken kann jetzt geübt werden und gibt das Fundament für einen lernfreudigen Familien- oder Sporthund. |
Der Züchter kann nun viele Beobachtungen über das Wesen jedes einzelnen Welpen machen. Wir verbringen viel Zeit mit den Welpen um sie sowohl einzeln als auch in d er Gruppe zu beobachten und sorgen für eine interessante und herausfordernde Umgebung. So lernen wir die einzelnen Welpen sehr gut und sind in der Lage, für die zukünftigen Besitzer, die vom Charakter her am besten passenden, aus zu wählen. In der 6., 7. und 8. Woche ist auch die ideale Zeit formelle Wesenstests durchführen, um mehr herauszufinden was der Welpen für ein Grundwesen mitbringt. Werden diese Test später durchgeführt so sind ihre Resultate meist schon durch anerzogen Dinge verfälscht. Obedience-, Agility- und Gebrauchshund-Enthusiasten sind besonders daran interessiert, das zukünftigen Potential früh zu erkennen. Es gibt viele Variationen davon, aber alle zielen sie darauf ab, das Arbeitspotential eines Welpen herauszufinden und sie in das richtige Zuhause zu platzieren. Aussuchen und Platzieren des richtigen Welpen an den richtigen Ort, ist die Hoffnung, sich vorstellen zu können wie der Hund als Erwachsener sein wird, wie er in sein neues Heim passt, in das Umfeld seines Besitzers oder in unser Zuchtprogramm.
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Natürlich ist es jetzt auch Zeit für die ersten Impfungen. Welpen haben nach wissenschaftlichen Untersuchungen keine Schmerzerinnerung an die Zeit vor der 7. Woche. Die Welpen erhalten jetzt die Grundimpfungen, sie erhalten ihren Erkennungschip, Collies werden Augenuntersucht und den CEA freien Welpen wird Blut abgenommen für den CEA-Gentest. |
| Verhaltensverbesserungsphase(7-9 Wochen) |
Die Welpen haben nun ein voll funktionstüchtiges Gehirn und sind fähig, alles zu lernen, wobei man immer berücksichtigen muss, dass sie nur eine kurze Konzentrationsphase haben. Deshalb wird in manchen Entwicklungsbeschreibungen dieser Zeitpunkt auch als Übergang von der Prägungsphase in die Sozialisierungsphase beschreiben. Voraussetzung für ein gutes Lernvermögen des zukünftigen Hundes ist, dass man dem Welpen jeden Tag etwas Neues beibringt. Deshalb ist es wichtig abwechslungsreiche und kurze Lerneinheiten einzuplanen. Viele Verhaltensspezialisten glauben, dass jetzt die richtige Zeit ist, in ein neues Zuhause zu kommen. Die Reglemente lassen dies jedoch in der Schweiz nicht zu. So ist es die Aufgabe des Züchters, .sich um jeden einzelnen Welpen noch vermehrt individuell zu kümmern, das schliesst ein, zu lernen sich allein in eine Raum aufzuhalten, stubenrein zu werden, von der Mutter und den Wurfgeschwistern längere Zeit getrennt zu werden und weit reichende Sozialisierung zu erhalten. |
Ups...irgend etwas stimmt bei einem dieser Colliewelpen nicht...
..Arthos....ein Eurasier-Welpe auf Besuch... |
Auch wenn Traktoren auf den Hof fahren wird weiter gespielt. Kein Angst vor Grosen Dieselmotoren.
Xenia, unsere Junghündin, übernimmt immer öfter die Betreuung der Welpen. |
Welpen durchlaufen viele, viele WesensVeränderungen in dieser Zeit, da zu gehört die Verbundenheit mit ihren Besitzern und lernen zu überleben. Jetzt ist es wichtig, dass der Welpe die Grenzen und Regeln seines neuen Lebens aufgezeigt bekommt. Es ist noch einmal zu betonen, wie wichtig die Sozialisierung in dieser besonderen Phase ist, in der die Welpen eher dazu geneigt sind, neue Dinge zu umgehen und ängstlich gegenüber Fremden und unbekannten Orten zu reagieren. Bis und mit der Phase der Neugierigkeit war es so, dass der Welpe etwas getan hat und daraus gelernt hat. Jetzt ab der Verhaltensverbesserungsphase ist es nun aber so, dass das soziale Umfeld etwas macht, woraus der Welpe lernt. Das soziale Umfeld fängt an, auf das Verhalten des Welpen Einfluss zu nehmen. Dazu ein einfaches Beispiel:
Der Welpe während der Prägungsphase gelernt, dass ein Regenschirm keine Bedrohung ist, jetzt in der Verhaltensverbesserungsphase erlernt er , dass das er nicht an Ihm rumknabbern soll.
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| Furchtprägung und Belastungsphase (8-11 Wochen) |
In der Zeit zwischen der 8. und 9. Wochen überschneiden sich die Verhaltensverbesserungs-phase und die Furchtprägungs- und Belastungsphase. Der Welpe wird jetzt vorsichtiger und furchtsamer vor lauten Geräuschen, plötzlichen Bewegungen, Fremden, Disziplinierungen von anderen Hunden und Menschen. Wenn sich in dieser Zeit Furcht entwickelt, kann es Wochen dauern, bis wieder Normalität eintritt. So wäre es falsch, jetzt traumatische Tierarztbesuche durchzuführen, den Welpen zu verschicken, starken Druck auszuüben, Welpentests durchzuführen, Ausfahrten und Stadtbesichtigungen mit dem ganzen Wurf zu unternehmen oder sogar in ein neues Zuhause umzuziehen, dessen Besitzer wenig Erfahrung mit Hunden hat. Die Welpen sollten in dieser Zeit vor allem positive Erfahrungen machen. Es ist in dieser Zeit entscheidend, dass der Züchter merkt wann und wie lange der einzelne Welpen die Phase durchlebt, denn der einzelne Welpen beginnen und beenden die Phase zu unterschiedlichen Zeitpunkten. Anders als in anderen Phasen kann die Entstehung ganz plötzlich beginnen. Manche passieren die Phase ganz schnell, andere brauchen länger dazu, abhängig von der Genetik, Sozialisierung und Erfahrung von Züchter/Besitzer im Umgang mit Welpen. Aus diesem Grunde behalten wir uns auch vor, in Ausnahmefällen eine Welpen vielleicht eine oder zwei Woche länger bei uns zu behalten und so den vereinbarten Übergabentermin zu verschieben. |

Wasserspiele
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| Phase des Umgebungsbewusstseins (9-12 Wochen) |
Morgana ist eine traumhafte Hundemutter die mit den Welpen auch in der 10. Woche noch spielt ud sie animiert. |
Wie es der Name sagt, bekommt der Welpen nun immer mehr eine Bewusstsein für seine Umwelt. Er lernt sich zur richtigen Zeit richtig zu benehmen. Er ist sehr lernwillig hat aber immer noch sehr kurze Konzentrationsphasen. Die Bewegungsabläufe machen grosse Fortschritte, sie achten mehr auf Menschen und sind die meiste Zeit damit beschäftigt, ihre Welt kennen zu lernen. Der Besitzer kann das Verhalten in dieser Zeit sehr unterschiedlich beeinflussen, abhängig von seinen persönlichen Erwartungen. Hält man sie weitgehend fern von anderen Hunden, wird die menschliche Bindung sehr stark. Das ist von vielen Haltern erwünscht welche von Ihrem Hund einen hohen Ausbildungsgrad erwarten sei es im Sport oder für Arbeitsprüfungen. Es besteht aber ein Risiko, dass der Hund keine gute hündische Sozialkompetenz erwirbt und dadurch mit seinen Artgenossen Probleme hat. Verbringt der Hund viel Zeit mit einem oder mehreren anderen Hunden, lernt er viele hündische Fähigkeiten, hat aber weniger Interesse daran, Zeit mit seinen |
Menschen zu verbringen. Ein sorgsam gewählter Kompromiss ist wahrscheinlich die beste Lösung. Im Einhundhaushalt muss der Halter andere hundefreundliche Hunde suchen, damit sein Hund eine gute hündische Sozialkompetenz lernen kann. Als sehr gute Ergänzung, Betonung auf Ergänzung, dienen da die Prägungsspieltage nach dem Konzept von
Dina Berlowitz und
Heinz
Weidt. welche wir vor allem empfehlen oder dann die Welpenspielstunde welche von vielen Hundeklubs angeboten werden. Nach Untersuchungen von Konrad Lorenz sind Versuche, das Sozialverhalten, welches in dieser Zeit gelernt wurde, zu verändern selten erfolgreich. Welpen die diese Zeit nur mit den Wurfgeschwistern verbracht haben, haben oft Probleme mit übertriebenem Bellen, Trennungsangst, und/oder Überreaktionen. Umgekehrt verlieren Hunde ohne saubere Hund-zu-Hund-Beziehung (einschliesslich vieler Spielkämpfe) ihre Fähigkeit, mit unbekannten Hunden zu spielen und werden sich im Alter zwischen 11 und 17 Monaten bei Begegnungen ernsthaft verteidigen. |
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Mit der Phase des Umgebungsbewusstseins beschliessen wir diese Kapitel. Es beinhaltet nun alle Phasen welche ein Welpen normalerweise beim Züchter durchlebt. Nach dem der neue Halter den Welpen übernommen hat liegt es nun in seiner Hand, den wunderbaren Collie weiter zu prägen und zu erziehen. Natürlich stehen wir ihnen bei Bedarf jederzeit mit Rat und Tat zur Verfügung, den jeder Collie aus unserer Zucht hat einen festen Patz in unseren Herzen.
Die weiteren Entwicklungsschritte finden sie im Kapitel Collie Haltung |
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